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Chronik der Stadt Kyritz

1147 Zum Schutz ihrer Eroberungen im slawischen Land und ihres Herrschaftsanspruchs legen die Herren von Plotho ihre deutsche Burg in Kyritz an
1232

Erste schriftliche Erwähnung des Ortes Kyritz (Kyrisz) durch die Nennung des Vogtes

1237 Kyritz erhält das Stendaler Stadtrecht, unter Festlegung der Gerichtsbarkeit in der Stadt
1237

Kyritz erhält das Stendaler Stadtrecht, unter Festlegung der Gerichtsbarkeit in der Stadt

1245 Die Herren von Plotho übertragen den Kaufleuten ihre Stadt das Gildeprivileg der Stendaler Gewandschneider
1245 Kyritz ist Münzstätte der Herren von Plotho
1259 Die Herren von Plotho verleihen den Bürgern der Stadt die Mühlengerechtigkeit und die freie Schifffahrt auf der Jäglitz bis zur Havel
1259

Nach diesem Jahr treten die Herren von Plotho nicht mehr als Besitzer der Stadt und des Landes Kyritz in Erscheinung

1287 Markgraf Otto V. verleiht den Bürgern der Stadt die Zollfreiheit in der ganzen Mark Brandenburg
1288 Kyritzer Kaufleute werden als Handelspartner Hamburger Kaufleute genannt
1300 Die Errichtung der steinernen Stadtmauer mit Toren, Gräben und Wällen ist abgeschlossen
1303 Das Kyritzer Franziskaner Kloster wird am 10. Oktober erstmals schriftlich erwähnt
1308 Die Stadt gehört zu den ersten Städten, die sich zur Abwehr von Verunrechtung, am 11. März zum 1. Märkischen Städtebund zusammenschließen
1315 Die Pfarrkirche, dem heiligen Nikolaus geweiht, wird am 25. Mai erstmals urkundlich erwähnt
1316 Die Bürgen kaufen vom Markgrafen Johann V. für 200 Mark Brandenburgischen Silbers den Bantikower-, den Stolper- und den halben Königsberger See
1322 Das St. Spiritus Hospital und die Vierrademühle vor dem Wusterhausener Tor werden erstmals schriftlich erwähnt
1322 Das St. Spiritus Hospital und die Vierrademühle vor dem Wusterhausener Tor werden erstmals schriftlich erwähnt
1325 Die in Kyritz besehende landesherrliche Münze wird am 24. Mai erstmals genannt
1333 Ersten Nachweis einer Lateinschule in der Stadt
1333  Die für die Kyritzer Wirtschaft wichtige Tuchmachergilde wird genannt
1334 Der Aufenthalt von Juden in Kyritz wird bezeugt

1346

Die Gilden erhalten ein Mitspracherecht an der Verwaltung der Stadt
1348 1. Überlieferung über das Auftreten einer Pestepidemie in der Stadt
1355 Markgraf Ludwig verleiht der Stadt noch einmal förmliche die Holzungsgerechtigkeit in Roddan
1358 Kyritz ist Mitglied im Städtebund der Hanse
1381 1. Belagerung der Stadt durch den mecklenburgischen Raubritter Bassewitz
1411 2. Belagerung der Stadt durch den Ritter Bassewitz und dessen Gefangennahme und Hinrichtung
1417 Kyritz wird letztmals schriftlich als Hansestadt erwähnt
1435 Der Rat der Stadt erlangt vom Markgrafen das halbe oberste Gericht, das der Stadt verbleibt
1437 Die Pest haust ganz besonders stark in der Stadt Kyritz
1448 Die Martritzel von Universitäten im In- und Ausland belegen, dass dort auch Studenten aus Kyritz studieren
1469 Der Kyritzer Franziskaner Dr. Matthias Döring, von 1427 – 1461 Minister des Ordens der Provinz Sachsen, stirbt am 24. Juli im Heimatkloster Kyritz und wird auch hier beigesetzt
1500 Mit 3000 Einwohnern liegt Kyritz an der obersten Grenze von Kleinstädten
1501 Ab diesem Jahr bis 1625 studieren 145 Kyritzer an den Universitäten im Land, davon 43,2% in Frankfurt/Oder
1509 In der Stadt werden wieder 3 jüdische Familien aufgenommen
1530 Im der Zeit von 1530 – 1686 werden in der Stadt 11 Hexenprozesse wegen Schadenzauber durchgeführt.
1539 Bereits im November des Jahres wird in Kyritz die Reformation eingeführt
1541 Das St. Georgen Hospital wird erstmals schriftlich erwähnt
1541 In der Stadt wird die 1. Kirchengeneralvisitation durchgeführt, weitere folgen 1558, 1581 und 1600
1541 Das Kyritzer Franziskanerkloster wird vom Kurfürsten eingezogen, ist aber erst vor 1548 aufgehoben worden
1562 Erwähnung des 1. großen Stadtbrandes in der Geschichte der Stadt, weiter Stadtbrände mit großem Schaden ereignen sich 1622, 1634, 1636, 1674, 1820, 1824 und 1828
1574

Der Scharfrichter der in Kyritz bestehenden Scharfrichterei wird erstmals erwähnt

1580 Die besehende Schützengilde wird zum Kurfürsten privilegiert
1580 Wegen einer Miesernte ist die Kyritzer Bevölkerung, wie auch die ganze Mark Brandenburg, von großer Hungersnot betroffen
1581 Nach der Erwähnung der städtischen Knabenschule 1541 wird 1581 auch die Mädchenschule benannt
1605 Wegen der hohen Schuldenlast der Stadt kommt es zu ernsthaften Auseinandersetzungen zwischen Rat und Bürgerschaft
1622 Wegen der beim Stadtbrand schwer beschädigten Kirche findet der Gottesdienst der Bürger bis zum Jahr 1714 in der Klosterkirche statt.
1625 Die Prignitz und die Stadt Kyritz werden mit dem Dreißigjährigen Krieg(1618 – 1648) konfrontiert. Durch Einquartierungen, Geldzahlungen, Proviant- und Futterlieferungen und Plünderungen werden die Bürger in bisher unbekannter Grausamkeit ausgepresst. Der Krieg hat den Kyritzern in den Jahren 1625 – 1640 200.000 Taler gekostet, es gab noch 43 bewohnte und 290 wüste Hausstellen und es lebten noch 1010 von 3030 Einwohnern (um 1600) in der Stadt
1626 Durch die Pest sterben in der Stadt 800 Menschen und im Jahr 1631 260 Menschen
1655 In Folge der 30-jährigen Krieges worden Wölfe zu einer allgemeinen Landplage
1656 Die Stadt wird an der eingerichteten Postlinie Berlin – Hamburg Poststadion
1666 Das Rat genehmigt die Wiedereinrichtung einer Apotheke in der Stadt und privilegiert diese
1680 Zur Bewirtschaftung des Fischreichtums in den Kyritzer Seen werden vom Rat Pächter eingesetzt, welche die Stadt mit Fischen zu versorgen haben
1708 Bei seinem Aufenthalt in Kyritz ordnete König Friedrich I. durch Dekret vom 17. 08. an, dass die seit fast 90 Jahren in der Stadt wüst liegende Kirche sofort wieder aufzubauen ist
1714 Die von 1708 bis 1714 wieder aufgebaute Kirche wird am 22. Juli feierlich geweiht und der Kirchengemeinde übergeben
1718 Durch Order des Königs wird Kyritz bis 1806 erstmals Garnisonsort
1720 Der bestehende Judenfriedhof am Holzhausener Tor wird benannt
1730 Mit 1517 Einwohnen steht Kyritz an vierter Stelle unter den Prignitzer Städten. Die Stadt hat 305 bewohnte und 28 wüste Hausstellen und 138 Scheunen
1737 Die Stadt erhält eine Feuerlöschordnung
1739 In den Jahren 1739 und 1740 werden alle Wälle und Gräben der Stadtbefestigung eingeebnet
1747 Durch die Kolonisation König Friedrich des Großen wird die Bürgerschaft wieder etwas vermehrt
1748 Auf das Jahr gehen die ersten Versuche zurück in Kyritz eine Maulbeerbaumplantage einzurichten, zur Betreibung der Seidenraupenzucht
1748 Erste Nachricht über den Kartoffelanbau in der Kyritzer Feldwirtschaf
1750 Drastischer Rückgang von Handel, Handwerk, des Brauwesens und der Tuchmacherein in der Stadt zu Gunsten der Landwirtschaft
1750 Auftreten einer verherrenden Viehseuche, von insgesamt 798 Stück Rindvieh überlebten die Seuche nur 11 Tiere
1760 Wegen ihrer Baufälligkeit werden ab den Jahr die Stadttor abgetragen, im Jahr 1760 das Holzhausener Tor, 1792 das Rüdower Tor und 1806 das Wusterhausener Tor
1767 Die Stadt ist von April bis Mai Wohnort des Prinzen Carl Friedrich Heinrich von Preußen, seit 1758 Chef des 2. Kürassier Regimentes, das in Kyritz in Garnison liegt
1774 Die zur Sicherung der Stadt eingesetzten 2 Nachtwächter werden erstmals schriftlich erwähnt
1776 Die Stadt verliert ihre lebenswichtige Holzungsgerechtigkeit in Roddan
1780 Um 1780 wird der, an der Kirche bestehende Bürgerfriedhof geschlossen und an der „Bleichstelle“ vor dem Wusterhausener Stadttor neu angelegt
1781 Die baufällige gewordene Klosterkirche wird zum Abbau verkauft. Der Abbruch der Kirche erfolgt im Jahr 1790
1806 Nach dem Sieg Napoleons über die preußische Armee besetzen die Franzosen am 30. Oktober Kyritz und plündern die Stadt. Bis zum Ende der Besatzungszeit 1808 hat Kyritz unter den Durchmärschen der Franzosen und ihren Verbündeten, verbunden mit Einquartierungen, Versorgungsforderungen und Plünderungen, zu leiden. Dazu kommt die Abzahlung der Kriegskontribution. Durch die Besetzung ist der größte Teil der Bevölkerung vollkommen verarmt und die Not ist überall unendlich groß.
1807 In den Morgenstunden des 08. April werden die beiden Kyritzer Bürgen, der Kämmerer Carl Friedrich Schulze und der Kaufmann Carl Friedrich Kersten, auf Grund eines französischen Kriegsgerichtsurteils von deutschen Infanteristen des Nassauer- Usingischen Regiments, vor dem Rüdower Tor am Weg nach Perleberg erschossen. Die Leichen müssen auf Befehl der Franzosen am Ort der Exekution auch beerdigt werden.
1814 Bei einer großen Feier zur Erinnerung an die Befreiung von der französischen Fremdherrschaft durch den Sieg über Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig, werden am 18. Oktober auf dem Marktplatz von den Bürgern um ein Siegerdenkmal vier Eichen gepflanzt, von denen eine Friedenseiche heute noch erhalten ist.
1817 Auf Anordnung von König Friedrich Wilhelm III. vom 14. Februar ist die Stadt Kyritz seit dem 08. März 1817 Kreisstadt des neugebildeten Landkreises Ostprignitz und Sitz des Landratsamtes
1825 In der Nacht vom 05. Zum 06. Novembers brennt das in der Mitte des Markplatzes gelegene Rathaus ab.
1826 Erster Schulneubau der Stadtschule in der Schulstraße
1830 Fertigstellung der Chaussee von Berlin Spandau über Kyritz nach Hamburg
1833 Nach dem Brand des alten Rathauses wird nach Um- und Anbauarbeiten das neue Rathaus am Markplatz/Ecke Friedichstraße seiner Nutzung übergeben.
1839 Der bedeutende niederdeutsche  Dichter Fritz Reuter weilt als Strafgefangener zur Überführung zur Festung Dömitz in der Posthalterei der Stadt in der Friedrichstraße
1840 In Kyritz erscheint mit dem „Wochenblatt für Kyritz, Wusterhausen, Neustadt, Pritzwalk und Umgebung“ die erste Zeitung
1841 Seit dem 19.Jh. werden auf dem Kyritzer Stadtgebiet 2 Windmühlen betrieben
1842 Der Lehrer und Kartograph Carl Friedrich Wilhelm Dierke wird am 15. September in Kyritz geboren
1844 Der Magistrat erlässt eine revidierte Feuerpolizei- und Löschordnung für die Stadt
1846 Einweihung des Denkmals für die ermordeten Kyritzer Bürger Schulze und Kersten am 06. September am Bürgerplatz der Stadt
1850 Der neugotische Westgiebel der Kirche wird am 28. Juli ohne Glocken und Turmuhr eingeweiht
1854 Durch drei Ärzte, die zugleich Wundärzte sind, drei Hebammen, einem Apotheker, selbst durch ein Badehaus, ist bestens für das Gesundheitswesen in der Stadt gesorgt
1855 Gründung der Sparkasse des Kreise Ostprignitz mit Sitz in Kyritz
1860 Zweiter Schulneubau der Stadtschule in der Schulstraße
1860 Die Stadt wird von 1860  bis zum 23. März 1879 erneut Garnisonsort
1862 Am 04. September wird in der Stadt der Männerturnverein „Jahn“ gegründet
1864 Als genossenschaftliche Selbsthilfe für die Kyritzer Handwerker wird am 04. April der „Vorschuss- und Sparverein“ gegründet. (heute Berliner Volksbank)
1866 Gründung des „ Königlichen Schullehrer- Seminars zu Kyritz“ am 01. Februar, zur Ausbildung von Volksschülern zu Volksschullehrern. Das neu erbaute Seminargebäude in der Perleberger Straße wird am 13. Oktober 1871 eröffnet
1866 Am 29. September wird in der Stadt von privater Seite eine „Höhere Töchterschule“ eröffnet
1866 Das neu erbaute Landratsamt wird am 01. Oktober von der Kreisverwaltung bezogen und am 29. Oktober feierlich eingeweiht. Die Landratsvilla konnte am 01. Oktober 1889 vom Landrat bezogen werden.
1868 Erste Überlieferung der für die Stadt Kyritz geprägten, spöttisch anmutenden und sicher auch so gemeinten Namens „Kyritz an der Knatter“, der die Stadt bis heute weit über ihre Grenzen bekannte werden ließ
1873 Der Kaufmann Carl Conrad sen. gründet die Kyritzer Stärkefabrik
1879 Richtfest des Neubaus des heutigen Rathauses am 18. Oktober. Am 01. Juli 1880 erfolgte die Übergabe an die Stadtverwaltung und das Amtsgericht.
1881 Am 01. Mai wird in der Stadt vom „Vaterländischen Frauenverein vom Roten Kreuz“ der Ortsgruppe Kyritz der 1. Kindergarten (Kleinkinderbewahranstalt) eröffnet
1887 Mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie von Neustadt/Dosse über Kyritz, Pritzwalk nach Meyenburg am 11. Dezember erhält die Stadt Anschluss an das Eisenbahnnetz und wird Bahnstation
1895 Gründung der Insel-Aktien-Gesellschaft zur gastronomischen Bewirtschaftung der Unterseeinsel
1895 Am 24. Februar erfolgt die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Kyritz
1897 Eröffnung des 1. Kyritzer Freibades im Mühlenarm der Jäglitz
1897 Inbetriebnahme der Kleinbahnstrecke von Kyritz nach Hoppenrade mit dem Abzweig von Rehfeld nach Breddin am 15. Oktober
1897 Von privater Seite wird in der Mühlenstraße das Elektrizitätswerk errichtet
1898 Die neu erbaute Molkerei der „Molkereigenossenschaft e. G. m. b. H. Kyritz“ am Bahnhof wird am 01. Mai eröffnet.
1900 Um 1900 besteht in der Stadt eine „Private- Knabenschule“, die mit Genehmigung der Schulkommission in den 1890er Jahren eingerichtet wurde
1900 Das neu erbaute „Kaiserliche Postamt“ wird am 01. Oktober in der Bahnhofstraße/Ecke Poststraße eröffnet
1907 Fritz Hemmerling eröffnet das Ausflugslokal „Hemmerlings Waldschlösschen“ an der Inselpromenade(Seestraße)
1910 Das auf Beschluss des Kreistags in den Jahren 1909/10 errichtet Kyritzer Kreiskrankenhaus wird am 10.Mai feierlich eingeweiht.
1911 Die städtische Mittelschule für Knaben und Mädchen wird am 01.April eröffnet
1912 Einweihung des Kirchenneubaus der Heilig Geist Kirche der katholischen Kirchengemeinde am 18. Juni
1913 Am 05. August wird der Schulneubau der Kyritzer Stadt- und Mittelschule in der Holzhausener Straße feierlich eingeweiht
1914 Das Wanderarbeiterheim in der Perleberger Straße für obdachlose Handwerksgesellen und Wanderarbeiter wird eröffnet
1914 Im 1. Weltkrieg (1914 – 1918) hat die Stadt 163 gefallene Soldaten zu beklagen
1915 Am 30. September erfolgt die Inbetriebnahme des neuen Feuerwehrgerätehauses in der Schulze-Kersten-Straße
1919 Der Fußballverein VfB Kyritz wird am 27. Februar gegründet
1921 Eröffnung des neu erbauten städtischen Strandbades am Untersee am 26. Juni
1922 Im Schulgebäude des Lehrerseminars wird am 01. April die Oberschule eröffnet.     Sie erhält im Jahr 1926 den Namen „Jahn-Schule“ und wird, durch Erlass vom 16. April 1928 als Deutsche Oberschule in Aufbauform, staatlich anerkannt
 1923 Feierliche Einweihung des Ehrendenkmals für die im 1. Weltkrieg gefallenen Kyritzer Soldaten am 23. September vor dem Westgiebel der Kirche
1927 Die vom Kreis errichteten Häuser der heutigen Feldsiedlung, ursprünglich Ruhrsiedlung, werden am 12. März von den Familien aus dem Ruhrgebiet bezogen
1927 Übergabe des Sportplatzes an der Seestraße
1928 Am 28. Juni wird von der Familie Dentler aus Wusterhausen die Fahrgastschifffahrt auf dem Untersee eröffnet
1929 In den Jahren 1929/30 wird in der Stadt die Zentrale Wasserleitung und Kanalisation gebaut
1937 Die 700 Jahrfeier der Stadt wird am 05. Und 06. Juni als Heimatfest feierlich begangen. Den Ausklang des Jubiläumsjahres bildete Ende August die 1. Aufführung des Heimatspiels „Bassewitz vor Kyritz stand“ auf der Saalbühne des Restaurants „Stadtgarten“
1939 Im 2. Weltkrieg (1939 – 1945) sind 174 Kyritzer Bürger als Soldaten der deutschen Wehrmacht gefallen. Auf dem Kyritzer Friedhof befinden sich die Gräber von 224 größtenteils deutscher Opfer aus den letzten Kriegstagen des 2. Weltkrieges.
1945 Die Stadt Kyritz, die zum Zeichen der Kapitulation die weiße Fahne gehisst hat, wird am Morgen des 02. Mai, von den aus Richtung Stolpe vorrückenden russischen Truppenverbänden, kampflos eingenommen und besetzt. In der Stadt wird eine russische Kommandantur mit Stadtkommandanten und Kreiskommandanten für den Kreis Ostprignitz eingerichtet, außerdem eine Dienststelle der geheimen russischen Polizei (GPU)
1945 Im Mai wird der Post- und Fernmeldeverkehr, die Produktion der Molkerei, der Stärkefabrik und die Geschäfte der Kreissparkasse auf Anordnung der SMAD wieder aufgenommen und das Kino am 21. Mai eröffnet
1945 Auf Befehl Nr. 40 der SMAD eröffnet im Schulgebäude der Stadt- und Mittelschule am 15. August die Volksschule und am 01.Oktober die Ober- und Mittelschule den Schulbetrieb. Außerdem ist hier noch die Berufsschule untergebracht.
1945 Auf der Bauernkonferenz des Kreise Ostprignitz am 02. September 1945 im Kyritzer Kinosaal des Hotels „Schwarzer Adler“ erläutert der KPD Vorsitzende Wilhelm Pieck vor den Delegierten aus 75 Gemeinden das Bodenreformkonzept seiner Partei. Mit der einstimmigen Billigung des Konzeptes durch alle Teilnehmer der Konferenz, wird die Durchführung der Bodenreform in der gesamten SBZ offiziell beschlossen
1945 Die Gemeindebodenkommission Kyritz nimmt am 06. September ihre Arbeit auf
1945 Am 24. Oktober wird die Volkssolidarität in Kyritz gegründet
1946 Die 1. Konsumfiliale wird am 29. April in der Stadt wiedereröffnet
1946 Gründung der 1. Ortsgruppe des Kulturbundes
1946 Am 26. Mai erfolgt in Kyritz die Bildung der „Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe“ (VdgB) für den Kreis Ostprignitz
1946 Gründung der Einkaufs- und Liefergenossenschaft (ELG) des Bau- und Baunebenhandwerks
1947 Mit der Wiederbenutzung des Gebäudes der Jahn-Schule wird eine „Vereinigte Ober- und Zentralschule“ eingerichtet. (Grundschule 1. – 8. Klasse, Oberschule 9. – 12. Klasse) Es ist auch die Berufsschule im Gebäude untergebracht.
1948 Im März eröffnet die Poliklinik in der ehemaligen Direktorenvilla der Stärkefabrik in der Perleberger Straße
1948 Gründung der Stadtbibliothek mit Sitz im Rathaus
1948 Am 19. Oktober wird der VE Kreisbaubetrieb, später VEB(K) Bau Kyritz gegründet
1949 Das Kyritzer Elektrizitätswerk wird vom Kommunalen Wirtschaftsunternehmen (KWV) der Stadt übernommen
1949 Im April wird im ehemaligen Wanderarbeiterheim durch die „Märkische Volkssolidarität“ des Landes Brandenburg das Kinderdorf eröffnet
1950 Bildung der Funktionseinheit Krankenhaus und Poliklinik
1950 Eröffnung der Kinderkrippe, die später den Namen „Haus Sonnenschein“ erhält, am Karl-Liebknecht-Platz
1950 Unterzeichnung des Vertrages, zwischen dem Landrat und der Firma Dentler am 16. August, über den Motorbootbetrieb auf der Kyritzer Seenkette
1950 Die ersten Neubauwohnblocks werden  zwischen 1950 – 1952 in der Robestraße und der Perleberger Straße errichtet
1951 Die Bäuerliche Handelsgenossenschaft (BHG) wird am 03. Juli in Kyritz eröffnet
1952 Das Volkseigene Gut Kyritz (VEG) wird am 01. Februar gegründet
1952 Am 01. April erfolgt die Gründung des VEB Kraftverkehr Kyritz
1952 Gemäß des Gesetzes der Volkskammer zur Verwaltungsreform in der DDR vom 23. Juli 1952 wird der Landkreis Ostprignitz aufgelöst und der Kreis Kyritz gebildet
1952 Anfang August beginnt im Kreis Kyritz die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft mit der Bildung der „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften“ (LPG). Am 16. März 1960 ist die Umgestaltung abgeschlossen.
1953 Der staatliche Straßenunterhaltungsbetrieb Kyritz und der VEB Straßenbau Potsdam, Sitz in Kyritz, werden gebildet
1953 Gründung der Produktionsgenossenschaft (PGH) „1. Mai“ des Malerhandwerks Kyritz
1953 Bildung der Kreisstelle für Bibliothekswesen, der späteren Kreisbibliothek
1953 Am 31. Oktober eröffnet die „Interessengemeinschaft Segelflug“ Kyritz ihren Flugbetrieb in Heinrichfelde
1953 Eröffnung des Institutes für Lehrerbildung mit Fachschulstatus für die Ausbildung von Unterstufenlehrern im Gebäude der Jahn -Schule
1954 Gründung der LPG „8. März“ Kyritz am 24. Februar
1954 Feier des ersten Bassewitzfestes mit Umzug nach dem Krieg im Juni des Jahres
1954 Gründung des VEB(K) Elektroinstallation Kyritz am 23. September, seit 01. Januar 1960 VEB (K) Elektrobau Kyritz
1955 Zum Bassewitzfest am 18. und 19. Juni, jetzt Heimatfest, wird das Heimatspiel      „Der Bassewitz sinnt wieder Krieg“ von Will Anders erstmals auf der Bühne unter der Friedenseiche vor ca. 6000 Zuschauern mit großem Erfolg aufgeführt
1955 Am 24. September wird der VEB Nahrungsmittelbetrieb Kyritz gegründet
1956 Die neu erbaute Molkerei der VdgB Molkereigenossenschaft e. G. in der Hagenstraße wird am 24. Januar in Betrieb genommen
1956 Am 10. Juli erfolgt die Gründung der neuen Freiwilligen Feuerwehr Kyritz
1956 In der Zeit von 1956 – 1060 erfolgte der Auf- und Ausbau der Wohnsiedlungen in Kyritz Ost und West. Durch die AWG entstehen in dieser Zeit die ersten Wohnblocks mit 135 Wohnungen in der Friedensstraße
1956 Am Kyritzer Krankenhaus entsteht ein großer Erweiterungsbau
1957 Zum Schulbeginn am 01. September eröffnet die neu erbaute 16 – Klassenschule in der Pritzwalker Straße, die Wilhelm –Pieck –Schule, ihren Betrieb
1958 In der Stärkefabrik ereignet sich am 27. November eine Mehlstaubexplosion mit Brandfolge, die zwei Menschen das Leben kostet und 36 schwer verletzt
1958 Die Motocross – Sportler der BSG Einheit Kyritz Sektion Rennsport veranstaltet das letzte Rennen auf der Motocross - Strecke der Landwehr. 1960 wird die Sektion aufgelöst
1959 Gründung des Verbandes der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter Kyritz (VKSK)
1960 Der Betrieb Agrarflug Betriebsteil II „Mitte“ der Interflug entsteht in Heinrichfelde. Die vollständige Übergabe des gesamten Stützpunktes erfolgt am 26. Juni 1965
1960 In den Jahrzenten 1960 und 1970 entsteht in Kyritz/West der neue Stadtteil im komplexen Wohnungsbau mit Kindergarten und Kaufhalle
1961 Die Sektion Radsport der SG Dynamo Kyritz wird am 23. Juni gegründet
1962 Der 42 m hohe Neubau des Getreidesilos der VEB Getreidewirtschaft, Betriebsteil Kyritz, wird seiner Bestimmung übergeben
1963 Der VEB Dienstleistungsbetrieb Kyritz wird am 01. April gegründet
1963 Am 12. November wird der Kyritzer Stadtchor gegründet
1964 Bildung des VEB Kreisbetrieb für Landtechnik Kyritz (KfL) am 01. September
1964 Eröffnung der Freilichtbühne im Rosengarten
1964 Die Bungalowsiedlung „Dachsbau“ in Stolpe am Untersee entsteht
1965 Im Rosengarten wird die Marmorplastik „Die Liegende“, „Woge“ genannt, des Bildhauers Prof. Fritz Klimsch aufgestellt
1966 Übergabe des Flachkühlhauses Kyritz am 15. Oktober
1968 Eröffnung des Polytechnischen Zentrums Kyritz am 01. September
1968 Am 05. Oktober wird das Kreiskulturhaus feierlich seiner Bestimmung übergeben und erhält im gleichen Jahr den Namen „Wilhelm Pieck“
1968 Die Kaufhalle Kyritz-West wird am 07. Oktober eröffnet
1968 Der Kindergartenneubau in der heutigen Werner Straße wird am 18. November eröffnet
1968 Im Herbst des Jahres wird der Kyritzer Shantychor „De goode Wind´s“ gegründet
1969 Am 01. Juni stellt die Prignitzer Kleinbahn den Eisenbahnbetrieb auf dem gesamten Schmalspurnetz ein
1969 Die HO Kaufhalle in Kyritz Ost eröffnet am 03. November in der Seestraße
1970 Aus Anlass des 25. Jahrestages der Verkündung der Bodenreform wird am 02. September die Gedenkstätte am Kulturhaus eingeweiht
1970 Im Zuge des Meliorationsprogramms erfolgt im Stadtgebiet die Begradigung des Flussbettes der Jäglitz und die Verrohrung und Zuschüttung des Mühlengrabens (Knatter)
1971 Im ehemaligen Kindergarten in der Schulze-Kersten-Straße wird der Club der Volkssolidarität eingerichtet
1972 Die Stadtmühle stellt die Mehlproduktion ein
1974 Das Postamt in Kyritz West wird eröffnet
1975 Einweihung der modernen Vier-Bahn-Kegelanlage im Kultur- und Sportzentrum am Kulturhaus
1976 Die neu erbaute „Lotte-Pulewka-Schule eröffnet am 01. September den Schulbetrieb
1976 Übergabe der östlichen Kyritzer Umgebungsstraße von der Berliner Straße bis zum Ausgang der Perleberger Straße
1977 Am 11. Dezember wird der Neubau der Kreispoliklinik in der Perleberger Straße ihrer Bestimmung übergeben
1979 Nach fünfjähriger Bauzeit wird am 18. Mai der Dosse Flachlandspeicher in Kyritz/Stolpe in Betrieb genommen
1979 Eröffnung der Kaufhalle Mitte der Konsumgenossenschaft am 04. Oktober
1980 Am 24. Oktober erfolgt die Übergabe des neuen Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Kyritz in der Goethestraße
1982 Zum Schulbeginn am 01. September eröffnet der Schulneubau für psychisch geschädigte Kinder in der Perleberger Straße den Schulbetrieb. Am 05. Oktober 1984 erhält die Schule den Namen „Ernst-Thälmann-Schule“
1984 Der in eine Ruhezone umgestaltete Kyritzer Marktplatz wird am 13. Oktober an die Bevölkerung übergeben
1985 Zum Zweck des Neubaus der Marktzeile werden ab April die alten Häuser abgerissen
1985 Abschluss der Rekonstruktion des Hutschen Hauses in der Joh.-Seb.-Bach-Straße
1985 Die neue Wäscherei des DLK auf dem Gelände des Klosters wird in Betreib genommen
1987 Fertigstellung der Kyritzer Marktzeile zum Termin der 750 Jahrfeier
1987 750 Jahrfeier der Stadt vom 24. – 31. Mai
1989 Am 1. Fürbitt-Gottesdienst für den Frieden nehmen mehr als 500 Kyritzer Bürgen in der St. Marienkirche teil, im Rahmen der Umbruchsituation und der Montagsdemos   in der DDR
1989 Das 1. Kyritzer Montagsgespräch findet am 03. Oktober mit über 1000 Beteiligten im Kulturhaus „Wilhelm Pieck“ statt. Das Forum setzt den Protest fort, der bereits in den Kirchen unüberhörbar war
1989 Repräsentanten von Parteien, Organisationen, Bürgergruppen und der Kirche treffen sich am 08. Dezember zum Runden Tisch in Kyritz
1989 Das am Runden Tisch gewählte Bürgerkomitee, für alle Anliegen der Bevölkerung, tagt erstmals am 14. Dezember
1990 Neugründung des Flugsportclubs Kyritz e. V. der Segelflieger am 06. Januar. Am 19. August 1990 eröffnet der Verein den Segelflugbetrieb in Heinrichsfelde
1990 Unterzeichnung der Städtepartnerschaft mit der Stadt Werne am 24. März in Werne und am 19. April in Kyritz
1990 Am 08. August eröffnet der 1. Aldi Markt in Ostdeutschland in der Stadt Kyritz im Scheunenviertel in der Pritzwalker Straße
1990 Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde zwischen dem Kreis Ammerland und Kyritz am 17. September
1990 Die Stadtverordnetenversammlung beschließt am 24. Oktober die Umbenennung von Kyritzer Straßen mit Wirkung ab 01. Januar 1991
1990 Gründung des Fremdenverkehrsvereins Kyritz am 10. Dezember
1990 Der altersgerechte Wohnbau in der Maxim-Gorki-Straße ist am 27. Dezember bezugsfertig
1991 Die Behindertenwerkstatt, eine Einrichtung der Stephanus Stiftung Berlin, wird am 03. Februar eröffnet
1991 Die Kyritzer Molkerei schließt am 28. Februar
1991 Am 20. Juni beginnen die Bauarbeiten am Einkaufs- und Gewerbeplatz in der Straße der Jugend
1991 Die Kyritzer Stadtverordneten beschließen am 31. Juli die Wohnsiedlung „Alt und Jung“
1991 Feierliche Eröffnung des Gymnasiums am 21. August. Der Lehrbetrieb beginnt am  22. August. Die Namensverleihung „Gymnasium Friedrich-Ludwig-Jahn“ erfolgt 1992
1991 Am 29. November wird die Stadt Kyritz in das Bund – Land – Programm „Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen“ aufgenommen. Die Grundlage zur Altstadtsanierung schuf die Stadtverordnetenversammlung am 28. November 1990. Die Sanierung der Altstadt beginnt 1992
1992 Im Zuge der Gemeindeverwaltungsreform ist Kyritz mit Bestätigung vom 22. Juli 1992 ab 01. August Amt und Amtssitz im Kreis Kyritz mit sieben Amtsgemeinden
1992 Am 25. September erfolgt die Neugründung der Kurfürstlichen Privilegierten Schützengilde von Kyritz 1580 e. V. „Traditionsverein Gelbe Reiter“
1992 Mit der Eröffnung des Prignitz-Center“ eröffnet am 15. Oktober der Einkaufs – und Gewerbeplatz in der Straße der Jugend
1992 Der Brandenburger Landtag verabschiedet am 16. Dezember das Kreisneugliederungsgesetz des Landes Brandenburg. Dadurch erfolgte u.a. die Bildung der Landkreise Ostprignitz-Ruppin aus den Kreisen Kyritz, Wittstock, Neuruppin
1992 Laut Beschluss vom 25. November erfolgt die Auflösung des Kreisgerichtes Kyritz zum 31. Dezember
1993 Auf Beschluss des Kreistages vom 17.  Dezember 1992 kommt das Kyritzer Krankenhaus am 03. März in die Trägerschaft der KMG – Kliniken
1993 Erste Gewerbeausstellung „PRIMA“ der Aktionsgemeinschaft Kyritzer Gewerbe e. V. im Mai auf dem Flugplatz Heinrichfelde
1993 Auf dem 13. Hansetag, der vom 12. – 15. August in Münster stattfindet, wird die Stadt Kyritz Mitglied im Hansebund der Neuzeit
1993 Der Kyritzer Seniorenpark im Eichenweg des Wohngebietes „Alt und Jung“ nimmt am 27. September seine Arbeit auf
1993 Der neu gestattete Parkplatz auf der Wässering wird am 09. November seine Bestimmung übergeben
1993 Am 26. November ist Baubeginn der Erschließungsarbeiten im Gewerbegebiet Kyritz – Süd am Leddiner Weg
1993 Mit der Kommunalwahl am 05. Dezember wird der Kreistag gewählt und die politische Selbstständigkeit des Landkreises OPR vollzogen. Seit dem 23. Dezember (1. Kreistagssitzung) führt der Landkreis die offizielle Beziehung Landkreis Ostprignitz – Ruppin (OPR). Neuruppin als Kreisstadt wird am 01. April 1993 durch Abstimmung im Landtag festgelegt.
1994 Das Bankhaus der Berliner Volksbank wird noch vollständiger Restaurierung und am 31. August wiedereröffnet
1994 Am 09. September beginnen die Sanierungsarbeiten am Kyritzer Rathaus, die 2012 abgeschlossen werden
1994 In Kyritz wird am 08. Oktober der Anschluss der Stadt an das Erdgasnetz gefeiert
1995 Am 27. März beginnen die Arbeiten an der neuen Zufahrtstraße zum künftigen Gewerbegebiet zwischen der B5 und der Holzhausener Straße
1995 Der Werkstattneubau der Stephanus – Stiftung für Behinderte mit 180 Arbeitsplätzen wird am 19. Mai offiziell eingeweiht
1995 Das Bassewitzfest vom 26.  – 28. Mai ist erstmals wieder in der alten Tradition begannen worden. Dazu gehörte ein historischer Markt und die Aufführung des Bassewitzspiels „Der Bassewitz sinnt wieder Krieg“ in der Originalfassung
1995 Am 5. Dezember ist Programmstart von Ostprignitz Kabel TV für Fernsehen aus Kyritz, dem Regionalsender für den Kreis Ostprignitz - Ruppin
1969 Das Finanzamt für den Landkreis POR bezieht am 05. Februar seinen Sitz im ehemaligen Kyritzer Landratsamt
1996 Das Strandbad wird am 08. Juni, nach umfangreicher Rekonstruktion, wiedereröffnet
1996 Die Stadt Kyritz wird in die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischem Stadtkern“ aufgenommen
1996 Am 15. November erfolgte die Grundsteinlegung für den Finanzamtsneubau in der Pritzwalker Straße
1997 Die Kyritzer Stärke GmbH wird am 25. Februar Betriebsteil der Emsland – Stärke
1999 Erster Kyritzer Rosenmontagsumzug am 15. Februar, veranstaltet von der Ostprignitzer Jugend e. V.
1999 Das höchste Bauwerk in der Stadt, der 103 m hohe Schornstein des ehemaligen Heizhauses auf des Betriebsgelände der Emsland Stärke GmbH, wird am 09. März gesprengt
1999 Das Brandenburgische Straßenbauamt Kyritz nimmt am 08. Dezember die neue Straßenmeisterei in Heinrichfelde in Betrieb
2000 Die Kyritzer „Heinrich Mann“ Berufsschule stellt am 19. Juli den Schulbetreib für immer ein
2000 Die Sparkasse OPR, Geschäftsstelle Kyritz Mitte, eröffnet am 08. August ihre Filiale im neu erbauten Gebäude in der Hamburger Straße
2000 Am 13. November beginnen die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Marktplatzes als Maßnahme der Altstadtsanierung
2001 Die neue Kyritzer Postfiliale nimmt am 18. Oktober in der Hamburger Straße ihren Betrieb auf. Dafür werden das Postamt in der Bahnhofstraße und die Postfiliale am Rehfelder Weg geschlossen
2001 Der Historische Heimatverein Kyritz und die Ostprignitz e. V. wird am 11. Dezember gegründet
2001 In drei Bauabschnitten bis 2003 wird die St. Marienkirche saniert
2002 Die Drei – Felder – Sporthalle mit der Außensportanlage des Kyritzer Sport – und Kulturzentrums wird am 30. August seiner Bestimmung übergeben
2003 Entsprechend der Gemeindestrukturreform sind ab 01. Januar die Gemeinden Berlitt, Bork, Ganz, Holzhausen, Kötzlin, Lellichow, Rehfeld und Teetz eigenständige Ortsteile der Stadt Kyritz. Mit Gantikow und Mechow hat Kyritz jetzt 10 Ortsteile
2003 Am 06. Januar wird im Kyritzer Rathaus ein Bürgerinformationsbüro eröffnet
2003 Eröffnung des Werkes der Bio-Diesel GmbH am 17. Oktober
2003 Die Kyritzer Stadtmauer wird in drei Bauabschnitten in den Jahren vom 2003 – 2013 saniert
2004 Schwerer Brand am 08. Februar in einem Mehrfamilienhaus in der Maxim – Gorki – Straße, durch dem drei Menschen sterben und acht Personen, darunter zwei Feuerwehrmänner, zum Teil schwer verletzt werden
2004 Am 05. Juni wird der Städtepartnerschaftsvertrag zwischen Kyritz und der schwedischen Stadt Svalöv abgeschlossen
2004 Feierliche Eröffnung des Kulturhauses am 23. August nach Umbau. Zusammen mit der neuen Sporthalle bildet das Haus das Sport- und Kulturzentrum Kyritz
2004 Mit der Aufstellung einer Holzskulptur des Künstlers Karsten Bork wird am 30. Oktober symbolisch der Grundstein für den neuen Bürgerplatz zwischen Gymnasium und Kulturhaus gelegt. Dabei werden 112 gesponserte Bäume gepflanzt
2005 Entsprechend des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom 20. April hat die Stadt seit 2005 ein vom Innenministerium bestätigtes Stadtwappen und eine bestätigte Stadtfahne
2005 Mit der Enthüllung eines Findlings mit der Inschrift „Bürgerplatz Kyritz“ wird der Platz am 05. November offiziell eingeweiht
2006 Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen Kyritz und der polnischen Stadt Walcz am 21. April in Polen und Ende Mai in Kyritz
2006 Enthüllung einer Gedenktafel am Rathaus am 01. September zum Andenken an die Männer, die am 02. Mai 1945 die Stadt durch die Hissung der weißen Fahne vor der Zerstörung bewahrt haben
2006 Fertigstellung des sanierten Kirchplatzes am 10. November
2007 Das im Jahr 2006 restaurierte Schulze – Kersten –Denkmal präsentiert sich zum 200 jährigen Todestag der beiden Kyritzer Bürger am 08. April in neuem Glanz
2007 Am 16. Juni wird der Bassewitz – Brunnen im Rahmen der 770 – Jahrfeier der Stadt offiziell übergeben
2007 Die Kyritzer Stadtverordnetenversammlung beschließt am 27. Juni mehrheitlich das Sanierungs-  und Finanzierungskonzept für das Klosterviertel
2007 Abriss der Kyritzer Stadtmühle und der Gebäude auf dem Mühlengrundstück zu Gunsten eines Verbrauchermarkte
2008 Das Kyritzer Mehrgenerationenhaus in der Perleberger Straße 10 (GHG Gebäude) wird am 02. Februar eröffnet
2008 Netto eröffnet am 09. Dezember seinen Verkaufsmarkt in der Graf- von – der – Schulenburg – Straße (Gelände ehemalige Stadtmühle)
2008 Der sowjetische Friedhof in der Pritzwalker Straße wird saniert
2009 Abriss des Schulgebäudes der Lotte – Pulewka – Straße in der Ammerländer Straße im März des Jahres, einschließlich der Küche und Speiseeinrichtung. Die Turnhalle erwirbt der Sportverein „Blauer Anken“ und bleibt erhalten
2009 Am 05.Juni bekommt die Goethe-Grundschule ihren neuen Sportplatz übergeben
2009 Mit der Übergabe des 2. Bauabschnittes ist die Sanierung der Bahnhofstraße am 10. November abgeschlossen
2011 Der 1. Bauabschnitt des Krankenhausneubaus der KMG- Kliniken, das Funktionsgebäude, wird am 17. Juni feierlich in Betrieb genommen
2011 Das AZURIT Seniorenzentrum in der Pritzwalker Straße eröffnet am 01. August
2011 Nach seiner umfangreichen Neugestaltung wird der Kyritzer Rosengarten am 03. Oktober offiziell eingeweiht
2012 Die Drogeriekette Rossmann eröffnet am 19. Januar seinen neuerbauten Markt in der Maxim-Gorki-Straße am ehemaligen Standort des Hotels „Schwarzer Adler“
2012 Am 25. Juni wird die Stadt Kyritz Mitglied des neuen Sächsischen Hansebundes
2012 Die Stadt Kyritz feiert vom 27. Juni bis zum 01. Juli ihr 775- jähriges Stadtjubiläum mit einem großen Festumzug am 01. Juli
2012 Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen Kyritz und der französischen Stadt Baillene am 05. Oktober
2012 Eröffnung der neu erbauten Filiale der Raiffeisenbank in Kyritz
2013 Am 22. Mai wird der Grundstein für das neue KMG Bettenhaus gelegt. Es ist der 2. Neubauabschnitt am Kyritzer Krankenhaus
2013 Das Gebäude der Goethe-Grundschule wird 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass findet am 25. Und 26. Mai ein großes Stadtfest statt
2013 Die Kyritzer Stadtverordnetenversammlung beschließt den Neubau der Kindertagesstätte „Mitte“ in der Prinzenstraße 9 – 11
2014 Die Sanierung der Häuserzeile Hamburger Straße 43 und Joh. – Seb. -  Bach – Straße 1 – 7 „Klosterblick“ ist im März abgeschlossen
2014 Die neue Jäglitzbrücke in der Graf – von – der – Schulenburg – Straße wird am 08. August offiziell für den Straßenverkehr freigegeben
2014 Am 25. August erfolgt die Übergabe des Parkplatzes und der Bushaltestelle „Am Bürgerplatz“ in der Perleberger Straße
2014 Im September schließt das Kataster – und Vermessungsamt in Kyritz
2014

Die neue Jägelitzbrücke in der Graf – von – der – Schulenburg – Straße wird am 08. August offiziell für den Straßenverkehr freigegeben